Neue Facebook-Seite zum Rangierbahnof Pankow

Wenn eine der letzten Freiflächen Pankows bebaut werden sollen, wünschen sich viele Menschen, möglichst früh bei der Planung mitreden zu können. In dieser frühen Phase ist noch Raum für neue Ideen, ganz im Gegensatz zur verfahrensrechtlich vorgeschriebenen Bürgerbeteiligung, bei der die Planung oft schon so weit forgeschritten ist, dass im besten Fall nur noch Details zu ändern sind. Um sich eine Meinung zu bilden, braucht es eine Plattform, und was ist da zeitgemäßer als eine Facebook-Seite?

Andreas OttoEnergie sparen kann jeder - Klimaschutz im Gebäudebestand

Von Andreas Otto - Bau- und Wohnungspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Hand auf’s Herz – wer kennt seinen privaten Energieverbrauch, wer weiß, wie viel Strom und Wärme im eigenen Haushalt pro Tag kosten oder gar, wie viel CO2 für eine Kilowattstunde Energie aus fossilen Brennstoffen anfällt? Bis heute ist das für viele Menschen in Deutschland relativ egal, der Strom kommt eben aus der Steckdose und die Bude muss warm sein. Selbst in den Schulen lernen noch nicht alle Kinder und Jugendlichen, dass die fossilen Ressourcen der Erde demnächst zu Ende gehen werden und die Industrienationen die Hauptverbraucher oder –verschwender von Rohstoffen und Energie sind. Die Klimaforscher empfehlen uns, den durchschnittlichen Temperaturanstieg bis 2050 auf 2 Grad zu begrenzen. Wenn diese Zielmarke gehalten wird, soll ein vollständiges Abschmelzen der Polkappen und Gletscher mit entsprechend schlimmen Folgen für viele Länder der Erde gerade noch verhindert werden.

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Ulf SiebergZurück in die Zukunft
Stadt-Fortschritt in Zeiten des Wandels

Von Ulf Sieberg - Referent für Klimafragen beim BUND Berlin

Immer wieder und immer noch wird in Teilen der Erde von Einzelpersonen und bestimmten gesellschaftlichen Gruppen Zweifel an einem der größten Probleme der Menschheitsgeschichte geäußert: der Existenz eines globalen Klimawandels. Dies hat eine Reihe von Ursachen: das Klimasystem ist äußerst komplex und in Gänze selbst für langjährige und ausgewiesene Experten nur schwer überschaubar. Bestimmte Beharrungskräfte halten zudem an derzeitigen Wirtschaftsweisen fest, mit denen sie viel Geld verdienen. Dazu kommt die häufige Verwechselung der Begriffe „Wetter“ und „Klima“ sowie das Bauchgefühl, der letzte Winter ist doch ziemlich streng gewesen. Wissenschaftliche Ungenauigkeiten in der Klimaforschung und Kommunikationsfehler haben darüber hinaus für zusätzliches Misstrauen gesorgt. Mangelnde Kenntnis und Bequemlichkeit tun ihr übriges. Doch lässt man einmal die Frage Außen vor, ob es einen Klimawandel wirklich gibt, so kann heute niemand mehr bestreiten, dass die Ausbeutung natürlicher Ressourcen der Erde unsere Lebensgrundlage gefährdet. Maßgebend für diese Sichtweise ist nicht immer (aber auch!) der Blick aus dem eigenen Fenster, vor allem aber der über den eigenen Tellerrand. Allein daher gebietet es sich, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und dort wieder herzustellen, wo sie bereits zerstört sind. Unabhängig davon, ob es nun einen Klimawandel gibt oder nicht: ein Recht, auf Kosten nachfolgender Generationen oder anderer Bevölkerungsgruppen der Erde zu leben, gibt es nicht – für keinen. Allein dieser Erkenntnis nach ist aber auch die Zeit vorbei, in der genau dies aus Unwissenheit geschah.

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klima-pankow.de - ein neues Umweltportal aus Pankow

Gruene_Stadt_c_126.jpgAuf der Klimaveranstaltung Berlin - die grüne Stadt der Zukunft? am 16.April 2010 wurde darüber gesprochen, welche Ziele sich eine Metropole wie Berlin angesichts des Klimawandels setzen muss. Daraus entspann sich eine lebhafte Diskussion und es wurde der Wunsch laut, den starken Aufschlag dieser Veranstaltung zu nutzen, um daraus auch vor Ort etwas Konkretes folgen zu lassen.

Wer die Klimaveranstaltung nicht besuchen konnte, oder sich die sehr komprimierten und teilweise auch inhaltlich anspruchsvollen Impulsreferate noch einmal in Ruhe ansehen und anhören möchte, kann dies hier tun, auch die gesamte Fishbowl-Diskussion steht als Aufzeichnung zur Verfügung.

Kommentare und Anregungen sind erwünscht, vor allem auch Hinweise auf Aktionen und Aktivitäten zum Thema Klima und Umwelt in Pankow.

Martin Kasztantowicz

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